White hat SEO

Nachhaltige Suchmaschinenoptimierung aus Überzeugung

Karsten Buth, 24. Mai 2022

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit. Aber können Sie auf dem Weg zu einer besseren Sichtbarkeit in Google und anderen Suchdiensten nicht doch etwas schummeln und ein paar Abkürzungen nehmen? Was schiefgehen kann, wenn Sie Google austricksen wollen, zeigt eine Reihe prominenter Beispiele.

Inhalt dieses Beitrags

1. White Hat SEO vs. Black Hat SEO: Was bedeutet das?

2. Warum White Hat SEO nachhaltig ist

3. What could possibly go wrong? – Abstrafungen durch Google

4. Das Wichtigste in Kürze

5. missing link leistet nachhaltige Suchmaschinenoptimierung

White Hat SEO vs. Black Hat SEO:
Was bedeutet das?

In der Anfangszeit der Suchmaschinenoptimierung war es für Unternehmen noch relativ leicht möglich, mit zweifelhaften Maßnahmen für Sichtbarkeit zu sorgen. Zweifelhaft deswegen, weil diese Maßnahmen vor allem dem Website-Betreiber aber nicht dem Suchenden bei Google geholfen hatten. So erschienen Websites weit oben in den Ergebnislisten, die zu den eingegebenen Suchbegriffen keinen wirklichen Mehrwert bieten konnten.

Google war gezwungen, dieser Methodik entgegenzuwirken, um für Suchende im Internet weiterhin relevant zu bleiben und gute Ergebnisse anbieten zu können. Also begann der Suchdienst damit, Websites aus den Suchergebnissen zu entfernen, die sich nicht an die Spielregeln hielten, die man eilig konstruierte und seither immer weiter ausbaut.

Wer sich an diese Qualitätsvorgaben hält, betreibt White Hat SEO, also Suchmaschinenoptimierung im Einklang mit den Richtlinien Googles. Aber auch heute gibt es noch Schlupflöcher und Wege, die schnellen Erfolg versprechen und die von Google nicht gern gesehen werden. Genau das ist unter Black Hat SEO zu verstehen. Beispiele und Anregungen gibt es an dieser Stelle aus gutem Grund nicht.

Google ist es eben nicht egal, welche Website zu einem Keyword rankt, weil wir alle Google nur dann weiter benutzen werden, wenn uns die Suchergebnisse hilfreich erscheinen.

Warum White Hat SEO nachhaltig ist

Wer Maßnahmen ergreift, die den offiziellen Qualitätsrichtlinien von Google entsprechen, betreibt White Hat SEO. Für Unternehmen ist das besonders wichtig, denn nur so gehen sie zukunftssicher und nachhaltig in der Suchmaschinenoptimierung vor. Alle erlaubten Methoden sind risikofrei anzuwenden und wirken langfristig.

Sie wirken aber auch selten sofort. Denn wer sich um bessere Platzierungen in den Suchergebnissen bemüht, tut dies oft nicht allein. Die eigenen Erfolge sind immer abhängig von den SEO-Aktivitäten der Wettbewerber.

Die Kernelemente nachhaltiger White Hat SEO sind die Schaffung hochwertiger und einzigartiger Inhalte auf der Website, natürlich gewachsene Verlinkungen auf themenverwandten Websites und die Optimierung technischer OnPage-Parameter für schnelle Ladezeiten und gute Usability.

All das entspricht den Ansprüchen, die Google an eine Website stellt, weil es der eigenen Zielsetzung des Suchdienstes hilft: Bestmögliche, relevante und einzigartige Ergebnisse zu Suchanfragen auszuspielen.

What could possibly go wrong? –
Abstrafungen durch Google

Was passiert, wenn sich Website-Betreiber nicht an die Vorgaben von Google halten? Black Hat SEO ist – je nach Umsetzung – für Google nicht immer direkt zu erkennen. Deswegen kann es durchaus passieren, dass Websites durch gezielte Maßnahmen eine verbesserte Sichtbarkeit erfahren.

Aber genau hier lauert die Gefahr: Irgendwann wird es Google auffallen, dass sich eine Website durch unerlaubte SEO-Maßnahmen Vorteile verschafft.

Was dann passiert, wird von Google als manuelle Maßnahme beschrieben. Sie führt dazu, dass einzelne Seiten oder sogar der gesamte Internetauftritt nicht mehr in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden.

Glücklicherweise ist diese Verbannung auch wieder aufhebbar. Dazu müssen Website-Betreiber die beanstandeten Seiten korrigieren und erneut über die Google Search Console einreichen. Wie schnell dann die Überprüfung und Reindexierung erfolgt, ist jedoch sehr unterschiedlich. Sie kann sich über einige Tage bis hin zu wenigen Wochen ziehen.

Lange her, aber unvergessen, ist die Abstrafung der BMW-Website im Jahr 2006. Damals hatte Google erkannt, dass der Automobilbauer unlautere SEO-Techniken (im konkreten Fall Cloaking) nutzte und verbannte die gesamte Website für immerhin drei Tage aus dem Google-Index.

Das Wichtigste in Kürze

Was ist White Hat SEO?

Unter White Hat SEO werden Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung verstanden, die den Google-Richtlinien entsprechen. Dieses Vorgehen ist unbedingt zu empfehlen, weil nur so das Risiko vermieden wird, von Google abgestraft und schlimmstenfalls aus dem Suchindex entfernt zu werden. White Hat SEO kann auch als Methodenbekenntnis von SEO-Dienstleistern verstanden werden, denen ein nachhaltiges und langfristiges Vorgehen wichtig ist.

Was ist Black Hat SEO?

SEO-Maßnahmen, die den Google-Richtlinien widersprechen, werden als Black Hat SEO bezeichnet. Sie werden genutzt, weil sie zumindest kurzfristig mehr und schnelleren Erfolg als die erlaubten SEO-Maßnahmen versprechen. Black Hat SEO ist dabei aber ein höchst unseriöses Vorgehen, bei dem sich die Betreiber einer Website dem ständigen Risiko ausgesetzt sehen, von Google abgestraft und aus dem Suchindex entfernt zu werden.

Warum ist White Hat SEO nachhaltig?

Die Verwendung von White hat SEO-Maßnahmen ist vor allem eine Absicherung gegen mögliche Sanktionen durch Google. Diese SEO-Maßnahmen führen langfristig zu einer besseren Sichtbarkeit, benötigen aber auch Zeit, um ihre Wirksamkeit entfalten zu können.

Was kann passieren, wenn ich nicht erlaubte Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung einsetze?

Google behält sich vor, einzelne Seiten oder gesamte Websites (vorübergehend) aus den Google-Suchergebnissen zu entfernen, die sich nicht an die Qualitäts-Richtlinien halten. In der Vergangenheit waren davon bereits Unternehmen wie BMW, BBC, WordPress oder auch eBay betroffen.